Focusing & Kreative Medien  -  Vortrag / der Termin liegt in der Vergangenheit

Thema des Vortrags:

Focusing ist eine auf der eigenen Erfahrung basierende („experienzielle “) Methode, die sich aus der personzentrierten / klientzentrierten Psychotherapie von Carl R. Rogers heraus entwickelt hat.
Eugene T. Gendlin (1926-2017), der Begründer des Focusing, seines Zeichens Philosoph und Psychotherapeut, ist in jungen Jahren Carl Rogers Mitarbeiter gewesen. Gemeinsam sind sie der Frage nachgegangen, warum psychotherapeutische Prozesse mit manchen Menschen „erfolgreich“ sind, mit anderen nicht so sehr; bzw. ob sich Parameter finden lassen, die darauf hinweisen, warum manche Klienten für tiefgreifende Veränderungen in ihrem Inneren offen sind, andere weniger...
Gendlin erforschte damit „das Erleben“ (engl. „experience“). Sein phänomenologischer Denkansatz mündete in den frühen 60-er Jahren des 20.Jhts. in die Begründung des Focusing.
Gemäß der uns Menschen innewohnenden „vier Erlebens- und Handlungsmodalitäten“ lassen sich Kreative Medien ganz wunderbar mit Focusing kombinieren.
Auch lassen sich Gendlins Überlegungen aus heutiger Sicht neurobiologisch untermauern: mit der von Steven P. Porges entwickelten „Polyvagaltheorie“, die - analog der evolutionären Entwicklung von Säugetier und Mensch - eine revolutionierende Neubeschreibung des vegetativen Nervensystems darstellt.

Vortrag zum Jour Fixe der Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugendlichenpsychotherapie

WANN:  Dienstag, 02.10.2018,  20:00 Uhr

WO:   Museumsquartier (MQ) in der Kinder INFO WienXtra, 1070 Wien, Museumsplatz 1 / 1. Hof