Auf den Tod eines Kindes
[zum Gedenken an Thomas L., 1996]

Wir Menschen wissen unser Träumen kaum zu deuten,
nach dessen Segen ringend, wir auf Erden gehen...
Nur manches Mal (vielleicht bei einem Glockenläuten)
verharren wir, als könnten wir es doch verstehen,
dass wir uns irdisch nur auf etwas vorbereiten
und dass wir später erst den ganzen Sinn verstehen.
Denn wahrlich, der ist uns hienieden nicht zu fassen.
Mit Leid und Schmerzen mussten wir dich gehen lassen.


~ ~ ~ * ~ ~ ~